Projekte & Publikationen

Sanierung der Ulrichskirche im Waldfriedhof im Jahr 2011

Bröckelnder Innenputz und desolate Sitzgelegenheiten machten eine Sanierung des Innenraumes der Ulrichskirche aus dem 13. Jahrhundert erforderlich. Nach einer Begutachtung der Kirche durch DI Dr. Dr. Patrick Schicht vom Bundesdenkmalamt wurden die erforderlichen Arbeitsschritte mit dem FVV Bad Erlach, Gemeindevertretern und Vertretern des Pfarrgemeinderates festgesetzt.

Bei einer Farbschichtuntersuchung der Apsis durch Restaurator Peter Ledolter wurden an der Wand hinter dem Altar gemalte mittelalterliche Apostelkreuze entdeckt. Diese wurden nach Absprache mit dem Bundesdenkmalamt ganz freigelegt und fachgerecht restauriert. Auch wurden die beiden Heiligenfiguren und das Altarkreuz vom Holzwurm befreit, gereinigt und restauriert.

Mithilfe von vielen freiwilligen Helfern wurde im Kirchenschiff der feuchte Innenputz und im Altarraum Teile des Putzes sowie alte Farbschichten entfernt. Die Innenputz- und Malerarbeiten wurden dann nach einer entsprechenden Trocknungszeit von der Firma BM Hubert Walter durchgeführt.

Im Kirchenraum wurden weiters neue elektrische Leitungen verlegt und somit die Beleuchtung verbessert. Zusätzlich zu diesen Arbeiten wurden neue Stühle für die Kirche angeschafft.

Sämtliche Kosten der Bau- und Restaurierungsarbeiten (€ 30.000,–) wurden vom Fremdenverkehrs- und Verschönerungsverein vorfinanziert.

Für die Sanierung konnten Fördermittel von

  • der NÖ Dorf- und Stadterneuerung (€ 2.500,00),
  • dem Bundesdenkmalamt (€ 2.200,00),
  • dem Land NÖ (€ 4.000,00),
  • der Marktgemeinde Bad Erlach (€ 5.000,00) und
  • von vielen Kleinspendern (€ 1.200,00) lukriert werden.

Somit entfiel letztendlich auf den Fremdenverkehrs- und Verschönerungsverein Bad Erlach ein Kostenbeitrag in Höhe von € 15.000,00.

Neugestaltung der Lände ab der Pittenbrücke – 1993/1994

eine Initiative des FVV Bad Erlach: Die Grünflächen entlang der Lände wurden mit Bäumen und Sträuchern bepflanzt und ein asphaltierter Gehweg mit Sitzbänken und Beleuchtungskörpern geschaffen. Mit diesem neuen Gehweg wurde eine durchgehende Verbindung vom Kirchenplatz über die Pittenbrücke zum Linken- und Rechten Mühlweg geschaffen.

Die Herrn Mayerhofer,  Schnabl, Hell, Fuchs, Brandstetter, Windbichler und Kornfeld haben in vielen freiwillig geleisteten Arbeitsstunden Sträucher und Bäume gepflanzt. Ausführende Firmen waren die Fa. Hunka, Besta, Astra-Bau und Doppelreiter, die unter der kompetenten  Regie von GR Wolf die Arbeiten rasche beendet haben.

Rechter und Linker Mühlweg/ein Erholungsraum entsteht – 1990/1991

Grünraumgestaltung und Ortsbildverschönerung des Fremdenverkehrs- und Verschönerungsvereins in Zusammenarbeit mit Anrainern und DI Wilhelm Pokorny vom Amt der NÖ Landesregierung.

Grundsatzüberlegungen für die Erstellung eines Gestaltungsvorschlages waren

  • eine Minimierung des Verkehrsaufkommens
  • die Schaffung einer Quermöglichkeit vom Linken zum Rechten Mühlweg
  • eine Bepflanzung der Grünanlage mit Bäumen und Sträuchern
  • die Integrierung von Gestaltungselementen zwischen den beiden Fahrbahnen, wie eine Teichanlage und eine kleine Wasserfläche mit Mühlstein, die den bereits zugeschütteten Mühlbach versinnbildlichen
  • ein schmal, mäandrisch geführter Gehweg als Verbindungselement zwischen den einzelnen Gestaltungselementen

Am 22. September 1989 wurde ein gemeinsam erarbeitetes Gestaltungskonzept der Gemeindevertretung und der Erlacher Bevölkerung präsentiert und konnte im Anschluss daran auch verwirklicht werden.

Unzählige Arbeitsstunden wurden von freiwilligen Helferinnen und Helfern aufgebracht, um die Bäume und Sträucher zu setzen, den Gehweg anzulegen, die Grünflächen zu gestalten und das geplante Biotop zu schaffen. Stellvertretend für alle, die zum Gelingen dieser Anlage beitragen haben, gilt unser Dank Josef Schnabl, Rosa und Karl Fochler, Johann Kornfold, Franz Spreitzhofer und Johann Mayerhofer. Vom FVV wurden für die Neugestaltung Pflanzen im Wert von S 70.000,00 angekauft.

Mit diesem Projekt ist nicht nur eine neue Grünfläche entstanden – durch entsprechende Verkehrsmaßnahmen, den Einbau von Gestaltungselementen und die Umsetzung von Bürger- und Anrainerwünschen wurde eine Erholungs- und Ruhezone für die Erlacher Bevölkerung im Ortszentrum geschaffen

Errichtung eines Heimatmuseums in der Alten Mühle – 1987 bis 1990

Obmann Johann Mayerhofer hatte die Idee, alle Wege geebnet, selbst Hand angelegt und die Fertigstellung und Einrichtung des Museums sorgfältig geleitet. Ihm zur Seite stand ein Team von freiwilligen und fleißigen Helfern. Die Mitarbeiter des Arbeitskreises Heimatmuseum (Wilhelm Brandstetter, Wilhelm Hofer, Paul Nadvornik und Karl Penitschka) haben in unzähligen Arbeitsstunden dieses Projekt zu Vollendung gebracht. Nach einer dreijährigen Bauzeit konnte das Heimatmuseum in der alten Mühle – in einem der ältesten und kulturgeschichtlich bedeutendsten Gebäude Erlachs – am 20. Oktober 1990 unter großer Anteilnahme der Bevölkerung eröffnet und von Pfarrer Georg Öttl gesegnet werden.

Das Heimatmuseums  beherbergt eine

Fotomontage der Erlacher Excentriques-Höhle,
Schaustücke zum Thema Haushalt und Schule, Gewerbe und Industrie in Bad Erlach,
Landwirtschaftliche Gebrauchsgegenstände,
alte Gebrauchsgegenstände der Feuerwehr Bad Erlach,
Skelettfunde (bei Sanierungsarbeiten der Ulrichskirche freigelegt) und deren Ausgrabungsdokumentationen.

 

Der Kulturwanderweg der Marktgemeinde Bad Erlach am Rande der Buckligen Welt spannt einen Bogen von den historischen Anfängen des Ortes über die Industrialisierung des 19. Jahrhunderts bis zur Wellness-Oase der Gegenwart. Gesamtlänge ca. 17 Kilometer mit blauen Wegmarkierungen. Anschlussmöglichkeiten an andere Routen oder Varianten sind im Text vermerkt.

Der Marterlweg verbindet in Form eines Rundwanderweges die Marterln und Kapellen im Ort. Der Wanderweg ist ca 5 km lang und die Wegzeit beträgt ca. eine Stunde. Der Marterlweg beginnt und endet beim Thermenparkplatz und ist mit einer weinroten Markierung gekennzeichnet.

Kultur-Marterlweg_Startbild

Download Broschüre_Kultur_Marterlweg_Bad Erlach